Keine Ahnung, wann ich das letzte Mal in einem Chinesischen Restaurant war. Das ist bestimmt etliche Jahre her. In meiner Kindheit war diese Art von Restaurants so ziemlich das Exotischste, was es gab. Italiener war man mittlerweile schon gewohnt, die Sushi-Läden kamen erst etwas später. Irgendwann hatte man dann aber genug von Schweinefleisch Süß-Sauer, Hühnchen Chop Suey, Knusprige Ente oder was da sonst noch an “schlatzigem” (wie mein Lieblingsmann bösartig zu sagen pflegt) Zeug auf der Karte zu lesen war. Mit der Zeit nahm der Boom jedenfalls ab und ganz unschuldig waren diverse Betreiber Chinesischer Lokale an dem immer schlechter werdenden Ruf dieser Küche nicht.
Die Zeiten haben sich geändert und mittlerweile ist es für uns alle ganz normal, japanisch, chinesisch, thailändisch, vietnamesisch, afrikanisch etc. essen zu gehen.
Unsere kulinarischen Erlebnisse der Chinesischen Küche beschränkten sich in den letzten Jahren jedenfalls weitestgehend auf die fantastischen Dumplings, die wir auf unseren Reisen nach Asien zum Frühstück genießen konnten, sowie dem fantastischen Abendessen im China House des Mandarin Oriental in Bangkok. (Ich merke gerade, wie gewaltig ich mit meinen Beiträgen hinterher hinke …)

Als wir im letzten Dezember Besuch von der Cousine meines Lieblingsmannes bekamen, überfiel uns aus heiterem Himmel ein Verlangen nach Chinesischem Essen. Der Böse Chinese, den wir eigentlich längst schon ‘mal besuchen wollte, hatte Sonntagmittag natürlich nicht auf. Da fiel mir spontan ein Restaurant ein, das mir auf der Liste der letztjährigen Tour de Menu Teilnehmer aufgefallen war: Jinling im Düsseldorf China Center.
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Tags: chinesisch, Deutschland, düsseldorf, jinling
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