Einstellungssache
Geschrieben von daniela am 31. März 2009 | Abgelegt unter essen+trinken[dies+das]
In der bereits erwähnten Ausgabe des Feinschmeckers von April 2009 gibt es diesmal in der Rubrik Lebensart den Artikel “Ein Deutscher im Schlaraffenland” zu lesen. Hier schwärmt der Autor von der Vielfalt und der Frische der Lebensmittel – nicht in einer Großstadt wie Paris, sondern in einem kleinen Dörfchen im Loire-Tal. Die findet man nicht nur in Delkatessenläden oder auf Märkten – nein, auch die Auswahl, Frische und Qualität in einem stinknormalen Supermarkt haut einen regelrecht um.
Das ist etwas, was Thomas und mir auch immer wieder aufs Neue auffällt, wenn wir uns in Italien oder in Frankreich herumtreiben. Unwahrscheinlich anziehend sind die langen Reihen an Schinken, Käse, Fisch, Fleisch, Gemüse – stets aufgeräumt, frisch, einfach so, wie man es sich wünscht. Was für die dort lebende Bevölkerung normal zu sein scheint, lässt in uns Bedauern hochkommen, wenn wir an unsere Supermärkte denken …
Den letzten Absatz des Artikels möchte ich euch nicht vorenthalten, spiegelt er doch genau das wider:
… Vor mir packt jemand seinen Einkauf – kein Knusperbebäck, keine Dosen – aufs Band und zahlt 314 Euro. Draußen lädt er alles in einen kleinen Renault. Bei mir daheim gehen sie mit Tiefkühlpizza raus und besteigen dann einen Geländewagen. …
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