Naan, der 1. Versuch

Geschrieben von daniela am 18. August 2010 | Abgelegt unter essen+trinken[zuhause]

Von unserem Lieblings-Inder Tandoor im 18. Wiener Bezirk habe ich hier schon einmal kurz erzählt. Unser absoluter Favorit dort war das Murg Makhni, das so gut wie immer auf unserer Bestellliste stand. Die Krönung des Ganzen aber war das Lassan (Knoblauch) Naan, welches hier in einem richtigen Lehm-Tandoor gebacken wird. Es ist bis heute das beste Naan, das ich kenne.

Nachdem ich ja seit Kurzem stolze Besitzerin einer Küchenmaschine bin – ja ich weiß, langsam nervt dieser Hinweis :) – war klar, dass es zum nächsten indischen Essen endlich einmal selbstgemachtes Naan geben wird. Dieses fertige Zeugs war mir immer eindeutig zu säuerlich und trocken und vor dem händischen Kneten habe ich mich bisher immer gedrückt.

Naan

Beim Durchlesen meiner indischen Kochbücher habe ich schnell gemerkt, dass es zahlreiche Rezept-Varianten für dieses Brot gibt: mit Ghee, normaler Butter oder Öl, mit Joghurt oder Milch, mit oder ohne Eier, im Ofen oder in der Pfanne und so weiter. Mir ist jedoch nur ein Rezept untergekommen, das ganz ohne Hefe auskommt und zwar das aus dem Buch “Curry: Die 120 besten Rezepte von Indien bis Afrika” von Vivek Singh, mit dem ich bisher sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Da ich in den Tagen zuvor ohnedies genügend Hefeteige zubereitet hatte, fiel die Wahl auf dieses Rezept, das wohl aus den Regionen Delhi und Punjab stammt. Meine Freundin, die an diesem Tag mit uns gekocht hat, hat sich bereit erklärt, sich um die Naans zu kümmern und fand den Teig zu Beginn etwas schwierig zu bearbeiten. Nachdem wir ihn dann etwas länger als angegeben stehen ließen, war die Verarbeitung wesentlich einfacher. Wir haben die Naans im Ofen  auf einem heißen Blech bei 220°C gebacken und sie danach noch kurz unter den Grill gelegt. Prinzipiell waren sie ganz gut, nur für meinen Geschmack ein klein wenig zu kompakt. Das nächste Mal werde ich auf jeden Fall ein Rezept versuchen, das Joghurt verwendet. Vielleicht wird es dann ein wenig weicher.

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6 Kommentare zu “Naan, der 1. Versuch”

  1. am 18. August 2010 um 15:38 1.zorra schrieb …

    Ist doch schön, wenn du Freude an deiner neuen Küchenmaschine hast. ;-) Ich kann dir übrigens dieses Naan-Rezept empfehlen – http://kochtopf.twoday.net/stories/indischer-grillabend-tandoori-chicken-mit-selbstgemachtem-naan-mancheg/. Falls du keinen Grill hast kannst du sie sicher auch im Backofen machen.

  2. am 19. August 2010 um 06:00 2.Tina schrieb …

    Moin…

    Ein mehrfach erprobtes Naan-Rezept mit Joghurt für die Pfanne findest in meinem Blog -> http://foodina.wordpress.com/2010/07/20/naan/

  3. am 19. August 2010 um 08:19 3.daniela schrieb …

    Danke für eure Tipps. Das Wetter soll ja dieses Wochenende richtig schön werden. Also wird wohl der Griller auf Hochtouren laufen und zorra’s Brot ist als erstes d’ran. Aber ich werde auf alle Fälle beide Rezepte probieren.

  4. am 19. August 2010 um 14:02 4.l'art de vivre » Panchmael Dal + Thenga Paal Kozhi schrieb …

    [...] von Indien bis Afrika” von Vivek Singh, aus dem wir an diesem Abend auch das Rezept für die Naans genommen haben, stammt auch die Idee für Panchmael Dal. Panchmael bedeutet Fünfermischung und [...]

  5. am 23. August 2010 um 10:21 5.dus schrieb …

    nam, naan! :-D

  6. am 26. August 2010 um 10:55 6.l'art de vivre » Naan, der 2. Versuch schrieb …

    [...] meinem 1. Naan-Versuch aus dem Buch “Curry: Die 120 besten Rezepte von Indien bis Afrika” war ich ja nicht ganz so [...]

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