Naan, der 2. Versuch
Geschrieben von daniela am 26. August 2010 | Abgelegt unter essen+trinken[zuhause]
Mit meinem 1. Naan-Versuch aus dem Buch “Curry: Die 120 besten Rezepte von Indien bis Afrika” war ich ja nicht ganz so zufrieden und habe daher beschlossen, sämtliche Naan-Rezepte aus meinen indischen Büchern auszuprobieren, bis ich das perfekte Naan für uns gefunden habe. Nachdem zorra und Tina mir dann aber freundlicherweise ihre bereits erprobten Naan-Rezepte ans Herz gelegt hatten, war klar, dass ich diesen beiden den Vortritt vor meinen Kochbüchern geben würde. Das Wetter hat dann auch die Entscheidung für mich getroffen, welches der beiden Rezepte als erstes ausprobiert wird. Da wir am Wochenende aufgrund des schönen Wetters grillen wollten und zorras Brot auf dem Griller zubereitet wird, stand das Rezept für den zweiten Versuch fest.
Auch wenn der Teig sich geweigert hat mehr als 5 mm aufzugehen und ich schon nahe am Verzweifeln war – die Naans haben fantastisch geschmeckt. Und zwar wirklich so richtig gut. Das Zubereiten am Griller hat uns definitiv besser gefallen als im Backofen.
Weil wir die Brote noch füllen wollten, habe ich sie etwas größer und dünner ausgerollt als zorra. Dadurch sind sie am Rand etwas knuspriger geworden, was uns aber nicht weiter gestört hat. Zu einem indischen Gericht würde ich sie das nächste Mal aber auch etwas kleiner und dicker auswalken.
Dazu gab es Lammhackbällchen, mit einem Salat aus Tomaten, Gurken, Lauch und Schafkäse, sowie Minzjoghurt. Die Idee hatten wir aus Weber’s Grillbibel, nur bei der Würzung des Lammfaschierten habe ich ein wenig tiefer in die Gewürzkiste gegriffen. Ich kann mir das Gericht super gut zu einer Grillparty vorstellen, denn der Salat ist einfach zu machen, genauso wie das Minzjoghurt. Die Lammhackbällchen kann man vorbereiten und da sie auf kleinen Spießchen gegrillt werden, sind sie auch leicht portionierbar. Sollten Reste von den Bällchen übrig bleiben, kann man sie wunderbar auch kalt naschen.
6 Kommentare »






am 26. August 2010 um 11:13 1.zorra schrieb …
Das sieht köstlich aus! Hunger! ;-) Betreffend dem Auswallen, einfach die Teigkugeln etwa 10 Minuten entspannen lassen, dann sollte es gehen.
am 26. August 2010 um 11:30 2.Tina schrieb …
Da bekomme ich auch Hunger…. Sieht fantastisch aus und ich bin auf Versuch Nr. 3 gespannt…. ;-)
am 26. August 2010 um 12:09 3.daniela schrieb …
zorra, soll sich der Teig eigentlich wie bei anderen Hefeteigen auf das Doppelte vergrößern oder ist das hier gar nicht gewollt? Ich bin da als “Hefe-Neuling” echt ein wenig unsicher geworden.
Versuch Nr. 3 findet bestimmt bald statt Tina, und ich bin mindestens genauso gespannt darauf wie du. :)
am 26. August 2010 um 13:18 4.sonja schrieb …
wow.. krass geil … optisch halt mal.. gekostet hab ich ja nicht *lach*
am 27. August 2010 um 08:33 5.Evi schrieb …
Die erprobten Rezepte sind halt doch oft die besten. ;)
am 27. August 2010 um 15:10 6.zorra schrieb …
Musste schnell im Rezept nachlesen. ;-) Und und ja bei 1 1/2 Stunden gehen lassen, sollte der Teig schon umd das Doppelte aufgegangen sein. Danach kannst du ihn aber auswallen und dann direkt backen bzw. grillieren oder aber auch noch etwas gehen lassen.