Nachdem wir in der Stadt der drei Gehry-Bauten leben, konnten wir gar nicht anders, als das Hotel Marqués de Riscal als Schlafplatz für unsere müden Häupter während unseres Rioja-Aufenthaltes zu wählen.
Das Hotel wurde nämlich vom kalifornischen Stararchitekten Gehry geplant und 2006 eingeweiht. Eigentlich wollte der damals 75jährige den Auftrag gar nicht annehmen, da ihm Elciego viel zu weit von seiner Heimat entfernt war. Man erzählt sich, dass er seine Meinung geändert hat, als man ihm dann eine Flasche aus seinem Geburtsjahr 1929 zukommen ließ.
Die in Rosé, Silber und Gold eingefärbten Titan-Platten sollen die Blätter und das Geäst einer Weinrebe darstellen. Eine Pressesprecherin verriet, dass sich die Besucheranzahl des Weinguts ein Jahr nach der Fertigstellung des Baus von 7.000 Besuchern pro Jahr auf 3.000 Besucher pro Monat erhöht hatte.
Neben 43 Zimmern, die durchwegs sehr schlicht, aber trotzdem elegant und ansprechend eingerichtet sind, gibt es noch eine Weinbar, mit einer netten Terrasse inklusive Ausblick auf die Weinberge, ein Bistro, ein Restaurant und ein Spa, das Caudalíe Vinothérapie anbietet.
Wir haben uns insgesamt gesehen hier wirklich sehr wohl gefühlt, auch wenn es uns ein wenig an dieser herzlichen, warmen Atmosphäre gefehlt hat, die einen Aufenthalt so unvergesslich machen können. Das Spa-Ambiente war toll, die Behandlungen sehr gut und preislich auch ok. Das Frühstück war ausgezeichnet, man hat nicht mit Schinken, Käse und Olivenöl von guter Qualität gespart. Vom Abendessen im Bistro waren wir allerdings leider alles andere als begeistert, aber dazu in einem anderen Bericht mehr.
[Bewertung 2010: 5 Sterne]




Schade, dass das Abendessen enttäuschte!
Die Nachttischlampen sind übrigens auch ein Entwurf von Gehry.
Interessantes Detail Fritz, danke! Ich habe zwar gelesen, dass er wohl auch am Innendesign nicht ganz unbeteiligt gewesen ist, aber genaueres wusste ich nicht.
[...] gut es uns bei Marqués de Riscal im Hotel gefallen hat und so interessant wir die Führung durch das Weingut fanden, umso enttäuschter waren wir vom [...]