Es zählt zu den schönen Momenten des Lebens, anderen durch Kleinigkeiten eine Freude zu bereiten. In ein begeistertes Gesicht zu schauen und ein ehrlich gemeintes Dankeschön zu hören. Dabei geht es nicht darum wie teuer das Geschenk ist, sondern dass der Beschenkte merkt, man hat sich Gedanken gemacht und mit Liebe Zeit dafür investiert.
Fingertapser bitte ignorieren :)
Das zweite Buch von Nicky Stich (delicious:days) – Geschenkideen aus der Küche – ist perfekt für solche Gelegenheiten! Hier findet man wirklich für jede Vorliebe etwas, Süßes und Salziges, Großes und Kleines, Aufwändiges aber auch Schnelles für spontane Gesten. Die Verpackungsideen sind wirklich sehr gelungen und am Liebsten würde man sich gleich ans Werk machen.
Die Whiskey-Fudges sprangen mir beim Durchblättern als Geschenkidee für einen sehr guten Freund und Whiskey-Liebhaber sofort ins Auge. Muscovado-Zucker und gesüßte Kondensmilch sind meiner Meinung nach die einzigen Zutaten im Rezept, die ein Durchschnittshaushalt wahrscheinlich eher nicht im Hause hat. Ersteres befand sich allerdings in meinen Vorräten (notfalls kann man auch normalen Zucker nehmen), nur Zweiteres bescherte mir mehr Kopfzerbrechen als gedacht. Ungesüßt bekommt man das Zeug hier fast überall, aber gesüßt konnte ich es nicht und nicht auftreiben. Recherchen zerstörten dann auch schnell meine Hoffnung, dass man gesüßte Kondensmilch einfach so durch die ungesüßte Variante ersetzen könnte. Letztendlich rettete mich einmal mehr der Muscovado-Zucker-Lieferant. :)
Das Zeug schmeckt fabelhaft gut! Wenn man die kleinen Stückchen dann auch noch so wie von Nicky empfohlen einzeln wie Bonbons einwickelt, macht das Auspacken und Vernaschen danach gleich doppelt so viel Freude. Noch dazu wenn man die Fudges dekorativ im süßen Retro-Zuckerlglas verschenkt.
An die Schweizer unter meinen Lesern: Nennt man weiche Karamellbonbons in der Schweiz wirklich Nidelzältli? Herzig…

bis auf die kondensmilch hätte ich alles im haus. whiskey pur ist nicht so meins, aber so verarbeitet würde er mir sicher schmecken.
in der schweiz ist nidel – rahm, und zeltli = zuckerl. die sind weich und meines wissens ohne zusätzliches aroma.
Bei mir wäre der Zucker das Problem. Gesüsste Kondensmilch gibt es an jeder Ecke. Wie Birgit schon schreibt, sind obiges nicht wirklich Nidelzetli, oder Nidelzätli. Ich nenne sie auch Nidletäfeli. ;-)
Hier gibt es Milchmädchen, von Nestlé, falls ich mich recht entsinne. Das ist eine recht feste Angelegenheit und für Dulce de Leche Selbsterfahrungskurse prima geeignet. Für mich dank Laktoseintoleranz aber eher nicht. Mein persönlicher Whiskeytoffeevernichter würde sich aber wohl auch über diese Fudges freuen. Das Buch muss wohl doch sehr bald her. ;)
bei mir wäre der Whisky das Problem, den mag ich nämlich gar nicht…….
Schon einen Terin beim ZA ausgemacht?…..
Schade, dass mir niemand so schöne Fudges schenkt. Ich mus sie von Christian Petz teuer kaufen. Oder mir aus Oxford mitnehmen.
Ich glaube, dass sie mit karamellisierten Zucker und eingekochtem Obers auch sehr gut werden könnten.
Das wichtigste ist aber der verwendete Whisky, der Geschmacksgeber. Ich könnte mir einen Bourbon oder Irish gut verstellen, keinesfalls einen Islay.
Die sehen wirklich fantastisch aus!
Ein guter Whisky muss pur und ungekühlt getrunken werden! Bei Bonbos kann man vielleicht mal eine Ausnahme machen.
Hatte bisher immer noch Bedenken, ob ich das Buch kaufen soll. Aber diese Fudges haben mich doch sehr überzeugt. Nur sieht mein Einpacken sicher nicht so professionell aus :)