El Serbal (2010/05)

Geschrieben von daniela am 25. August 2010 | Abgelegt unter essen+trinken[auswärts], spanien[essen+trinken]

Vor einiger Zeit habe ich über unser Mittagessen bei Cenador de Amos berichtet und dabei auch festgehalten, dass es gar nicht so unangenehm sein muss, vier Stunden lang die einzigen Gäste zu sein. Einen Tag später hatten wir bei unserem Abendessen nahezu ein Déjà-vu.

Da das El Serbal von unserem Hotel fußläufig erreichbar war, diverse Bewertungen im Internet äußerst positiv waren, und sich das Menú Dom Pérignon sehr verlockend anhörte, beschlossen wir relativ kurzfristig, unseren letzten Abend in Santander dort zu verbringen. Ein 6-gängiges Menü um 62,00 Euro und dazu eine Flasche Dom Pérignon Vintage 2000 um 120,00 Euro – über so einen Preis in einem 1*-Restaurant kann man wirklich nicht meckern.

El Serbal - Impressionen El Serbal - Olivenöle

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Black Cod Salmon In Saikyo Miso – Nobu Style

Geschrieben von daniela am 24. August 2010 | Abgelegt unter essen+trinken[zuhause]

Den miso marinated black cod habe ich im Londoner Nobu zum ersten Mal gegessen und er hat mich schlichtweg begeistert. Er schmeckt übrigens hier in Düsseldorf bei Nagaya mindestens genauso gut. Letzte Woche bin ich beim Blogstöbern dann bei Rasa Malaysia and Momofuk for 2 auf genau dieses Rezept gestoßen und dabei ist mir eingefallen, dass wir ja ebenfalls das Nobu-Kochbuch zu Hause haben. Das Rezept las sich irgendwie verdammt einfach, ein Gericht, das sich auch sehr leicht unter der Woche zubereiten lässt. Man muss nur daran denken, den Fisch rechtzeitig zu besorgen, da er 1-2 Tage in der Miso-Mischung ziehen sollte.

Salmon with Saikyo Miso - Nobu Style

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Panchmael Dal + Thenga Paal Kozhi

Geschrieben von daniela am 19. August 2010 | Abgelegt unter essen+trinken[zuhause]

Auf das Buch “660 Curries” von Raghavan Iye bin ich Anfang diesen Jahres bei Petra von foodfreak gestoßen, als sie das Rezept Dhania Murghi vorgestellt hat, das uns beim Nachkochen wunderbar geschmeckt hat. Bei der Auswahl der Speisen tu ich mir ehrlich gesagt jedes Mal aufs Neue ein wenig schwer, denn in dem Schmöker findet sich nicht ein einziges Bild. Andererseits hat das auch den Vorteil, dass es keine Enttäuschung gibt, weil das Essen nicht so toll aussieht wie auf dem Kochbuchfotos. :) Und wenn man sich schon ein wenig in der indischen Küche auskennt, dann kann man sich beim Überfliegen der Zutaten und des kurzen Einführungstextes schon durchaus einmal eine grobe Vorstellung machen.

Thenga Paal Kozhi Thenga Paal Kozhi

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Naan, der 1. Versuch

Geschrieben von daniela am 18. August 2010 | Abgelegt unter essen+trinken[zuhause]

Von unserem Lieblings-Inder Tandoor im 18. Wiener Bezirk habe ich hier schon einmal kurz erzählt. Unser absoluter Favorit dort war das Murg Makhni, das so gut wie immer auf unserer Bestellliste stand. Die Krönung des Ganzen aber war das Lassan (Knoblauch) Naan, welches hier in einem richtigen Lehm-Tandoor gebacken wird. Es ist bis heute das beste Naan, das ich kenne.

Nachdem ich ja seit Kurzem stolze Besitzerin einer Küchenmaschine bin – ja ich weiß, langsam nervt dieser Hinweis :) – war klar, dass es zum nächsten indischen Essen endlich einmal selbstgemachtes Naan geben wird. Dieses fertige Zeugs war mir immer eindeutig zu säuerlich und trocken und vor dem händischen Kneten habe ich mich bisher immer gedrückt.

Naan

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Stomach (2010/07)

Geschrieben von daniela am 12. August 2010 | Abgelegt unter essen+trinken[auswärts], österreich[essen+trinken]

Nicht nur in Hamburg werden ehemalige Fleischereibetriebe in Restaurants umgebaut, auch in Wien gibt es so etwas. Das Stomach im 9. Wiener Bezirk ist ein urgemütliches Wiener Beisl, ein wenig leicht alternativ angehaucht, mit alten Holzstühlen und -tischen, auf denen Papierunterlagen liegen und einem sehr netten, ruhigen Innenhof, in dem es sich Wochenends (Tipp: das Restaurant hat auch Sonntag Mittag offen!) sehr gut ein paar Stündchen aushalten lässt. Der Gault Millau schreibt dazu: Die gemütlichen, urigen Räumlichkeiten der früheren Fleischhauerei sind mit moderner Kunst geschmückt, die Tische auffällig schlicht, das Ambiente so, wie man sich das Klischeebild eines „alternativen“ Lokals vorstellt – inklusive der billigen Papierservietten, was angesichts des gutbürgerlichen Preisniveaus unpassend erscheint.

Also  das sehe ich nicht ganz so streng wie die Damen und Herren des Restaurantkritikers. Mir ist es lieber, wenn das Geld  in Spitzenqualität beim Essen investiert wird als in Stoffservietten. Papierservietten stören mich nur in Zusammenhang mit schlechtem Essen oder wenn das Lokal ansonsten auf  vornehm tut. Hier trifft aber weder das eine noch das andere zu.

Die gegrillten Anchovis mit ebenfalls gegrillten Limettenhälften und Paradeisern waren mit Sicherheit die Besten, die ich jemals gegessen habe. Die Abstimmung der Kräuter dazu, ein Traum!

Stomach - Vorspeise

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